Bestandsaufnahmen an den Vereinsgewässern

Früh morgens um 8 Uhr des 15.04.2024, obwohl, für uns Angler eher spät, trafen sich ein paar
Vereinsmitglieder des UAV mit dem Kreisgewässerwart des KAV Ostvorpommern e.V. Volker Worschech
und seinem Helfer Henry an unserem Vereinsgewässer dem Helmshäger Soll. Dort haben
wir mit dem Elektroaggregat eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Es kamen neben mehreren
Hechten, Barschen und Rotfedern auch ein paar Aale und Schleien ans Licht. Von den Besatzkarpfen
fehlte jede Spur. Volker meinte aber, dass kann daran liegen, dass die größeren Fische den Stromstoß
schnell abschütteln und Flüchten. Nachdem wir eine Runde im Gewässer gefahren waren, zogen wir
weiter ans Regenrückhaltebecken nach Greifswald. Da dies kein LAV-Gewässer ist und somit kein
Besatz durchgeführt wird, waren wir besonders gespannt was uns dort erwartet. Zuerst stellten wir
ein Stellnetz mitten hinein, um dann anschließend die Uferpartie mit dem Elektroaggregat
abzufahren. Es kamen dabei hunderte kleine Weißfische, viele kleine und mittelgroße Hechte sowie
ein paar ansehnliche Giebel und Brassen an die Oberfläche. Nach dem eher enttäuschendem
Ergebnis im Soll, stieg somit die Hoffnung auf ein paar kapitale Fänge. Diese zeigten sich im Stellnetz.
Neben mehreren großen Rapfen und Hechten, verfing sich auch ein ca. 12Kg schwerer
Schuppenkarpfen im Netz. Das war für uns ein besonderes Highlight, da diese nie besetzt wurden.

Zurück am Ufer, wurde das Boot verladen und Volker unterhielt uns noch mit ein paar Anekdoten aus
seiner Arbeit. Im Ganzen war es ein spannendes und aufschlussreiches Erlebnis für alle Beteiligten.

Das Familienangeln am Helmshäger Soll: Ein ereignisreicher Tag am Wasser

Am 30. Juni & 1. Juli fand am Helmshäger Soll unser alljährliches Familienangeln statt. Zahlreiche Vereinsmitglieder verbrachten mit ihren Familien den Abend in Zelten, im Auto oder auf der Liege direkt an unserem idyllischen Angelrevier. Das Ziel war klar: Gemeinsam Zeit in der Natur verbringen und hoffentlich den ein oder anderen Fisch ans Band bekommen.
Nachdem ein paar fleißige Vereinsmitglieder die Angelstellen an unserem Gewässer vorbereitet hatten, konnte das Familienangeln am Soll wie gewohnt am Freitagnachmittag beginnen. Jeder bereitete sein Nachtlager vor, legte die ersten Ruten aus und der Pavillon zum gemütlichen Beisammensein wurde aufgestellt.
Auch in diesem Jahr sollte es wieder Fischsoljanka geben. Letztendlich fand sich bei unseren Angelfreunden noch genug Fisch in den Tiefkühltruhen, sodass Steffen ein buntes Potpourri an Süß- und Salzwasserfisch im stilechten Feuerkessel zubereiten konnte (Rezepte findet ihr oben unter Leckereien). Das Feuer loderte, die Gemüter waren zufrieden und unsere Kinder zogen die ersten Plötzen und Rotfedern an Land.
Dann wurde uns im wahrsten Sinne des Wortes der Marsch geblasen. Zum ersten Höhepunkt des Abends versammelten wir uns nach einem Signal aus dem Jagdhorn zur Gehörn- und Fellschau. Unsere Waidkollegen des Waldes (Steffan und Waldfried) erzählten uns ausführlich von ihrer Leidenschaft. Die Kinder durften die verschiedenen Wildtierarten anhand der Jagdtrophäen bestimmen, und wir teilten Erfahrungen und Erlebnisse aus der Natur miteinander. Es entsteht eine wirklich zauberhafte Atmosphäre, wenn das Jagdhorn durch den Abendhimmel tönt.

Im Anschluss durften wir neben Bratwurst und Fleisch die gelungene Fischsoljanka verkosten. Die Kinder hielt es kaum an der Speisetafel, da sie gerne noch einen großen Karpfen fangen wollten. Leider mussten sie sich mit feuergegrillten Plötzen am Spieß zufriedengeben. Dazu ein Stück Toast oder Brötchen: Fish and Chips auf pommersche Art, aber sicherlich ein tolles Erlebnis.
Am Abend saßen wir gemütlich am Lagerfeuer oder in unseren Angelstühlen und lauschten gespannt den doch recht stillen Bissanzeigern. Während wir uns ausgelassen das neueste Anglerlatein erzählten oder von vergangenen Touren schwärmten, passierte im Teich recht wenig. Gemütlich war es trotzdem allemal.
Am nächsten Morgen begann der Tag nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem weiteren Höhepunkt für die Petrijünger. Neptun, der Herrscher der Meere, Weiher und auch kleinen Teiche, kam zur Taufe vorbei. Die Kinder wurden standesgemäß mit Teichwasser und einem Trunk getauft und mussten sich einer kleinen fischkundlichen Prüfung unterziehen. Mit lustigen Namen wie „rostiger Rotbarsch“ und „quasselnde Quappe“ ausgerüstet, zogen sie im Anschluss den verlorengegangenen Schatz des Neptun aus dem Wasser. Die ergatterten Meeresfrüchte, Angelköder und Kleinteile wurden untereinander aufgeteilt und das ein oder andere Wort mit dem Herrscher der See ausgetauscht.


Alles in allem waren es wieder ereignisreiche Stunden am Wasser. Das Familienangeln am Helmshäger Soll bot den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, ihre Angelfähigkeiten zu verbessern, sondern auch gemeinsam als Familie und Verein die Natur zu genießen und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.
Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die Freischneider, Köche, Zeltaufbauer und Jagdkollegen.

Grüße von Franz

PS: Böse Zungen behaupten, Neptun wäre nur ein verkleidetes Vereinsmitglied gewesen, das sich beim Versuch durchs Schilf zu waten den Fuß verletzt und anschließend entzündet hat. Zweierlei ist jedoch klar: Der Gott der Meere hat uns diesmal keinen Fangerfolg gegönnt, und Wunden, seien sie noch so klein, sollte man immer schleunigst säubern und desinfizieren.

Und hier unser wahrer echter Neptun in Aktion:

Von Popelködern, Störchen und viel Durchhaltevermögen

Greifswald, 17.06.2023 – Es war wieder soweit: Der UAV- Greifswald veranstaltete sein alljährliches Kindertagsangeln am Regenrückhaltebecken und lockte kleine Fischerinnen und Fischer des Vereins ans Wasser.

Bei unserem Event stand die Hege im Vordergrund, aber auch der Spaß und die Abenteuerlust der jungen Anglerinnen und Angler sollten nicht zu kurz kommen. Mit Stippe und Wurfrute bewaffnet, stürzten sich die Kinder voller Eifer ins Getümmel. Kleine Güstern, Rotfedern und Plötzen waren die Hauptdarsteller des Tages. Doch auch der eine oder andere Barsch biss an.

Die Geheimwaffe war zweifelsohne der Superteig von Frank und Henri. Dieser Köder, der mit der berühmt-berüchtigten Popelmethode angeködert wurde, erwies sich als unwiderstehlich für die Fische. Es war eine wahre Freude, den kleinen Nachwuchsanglern dabei zuzusehen, wie sie mit stolzgeschwellter Brust ihre Fangtricks zum Besten gaben.

Das Angeln gestaltete sich jedoch nicht immer einfach. Das Wasser war niedrig, überall gab es Kraut, welches uns das Leben schwer machte. Doch die Kinder gaben nicht auf. Mit Eifer und Beharrlichkeit kämpften sie gegen die widrigen Umstände an und wurden schließlich mit fischreichen Momenten belohnt.

Nach einer erfolgreichen Angelrunde war es Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause. Die kleinen Fischerinnen und Fischer wurden mit saftigen Bratwürsten und erfrischenden Getränken verwöhnt.

Und was passierte mit den gefangenen Fischen? Nach waidgerechter Versorgung der Leckerbissen durch unsere Petrijünger, durften wir Sie an die Störche des Greifswalder Tierparks verfüttern. Adebar hatte seinen Spaß an der schnabelgerechten Delikatesse.

Am Ende des Vormittags war klar: Das Kindertagsangeln war wieder ein voller Erfolg. Die Kinder hatten nicht nur eine großartige Zeit, sondern sie konnten auch etwas über die Verantwortung gegenüber der Natur und den Tieren lernen.

Liebe Grüße

Franz

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Forellenangeln in Angeldonien

Liebe Leserinnen und Leser.

Am 25.03. diesen Jahres fand unser gemeinsames Forellenangeln in Altentreptow statt.
Wie die Jahre zuvor trafen wir uns an der Straßenbahnmeisterei in Helmshagen auf dem Parkplatz, um uns zu begrüßen und die Fahrgemeinschaften zu bilden. 15 Sportfreunde tauschten sich schon vorm Losfahren über ihre Angelmethoden & Köder aus. Die Taschen waren voll mit Mistmaden, Tauwürmern und Bienenmaden. Auch kleine Spoon´s für das aktive Angeln durften nicht fehlen, denn in diesen Teichen waren sie mit Einzelhaken bestückt erlaubt.

Die Fahrt war entspannt und wir hatten viele Gesprächsthemen. Angekommen in Angeldonien, so nennt der Betreiber Reinhard seine naturbelassenen Teiche liebevoll, fanden alle einen Platz und zögerten nicht lange, um auch das Equipment startklar zu machen. Harald B. hatte seine Sbirolino Montage kaum im Wasser, da ging auch gleich eine Regenbogenforelle ans Band. Nach kurzem harten Drill versenkte Harald sie direkt im Kescher und konnte die erste Forelle des Tages gleich für sich behaupten. Mistmade war wohl das Zauberwort dachten alle. Steffen, Henri und ich hatten uns glücklicherweise in die Nähe von Harald gesetzt, woraufhin wir nach Harald´s Drill gleich dem Angelplatz mit unseren Posen näher kamen. Und tatsächlich konnten wir drei auch unsere ersten Fische landen. Möti, André und ich verfolgten nicht nur die Posen taktik, sondern wir versuchten uns auch beim aktiven Angeln mit kleinen Blinkern, sogenannte Spoon´s. Nach einigen ausgeschlitzten Fischen bei Möti, blieb dann doch eine hängen und er drillte seine Refo erfolgreich in den Kescher. Bei André und mir kamen dann auch die Fische auf das bunte Metall.

Das Wetter war gut an diesem Vormittag und jeder fing seine Fische. Jürgen hatte es dann auf einen Stör abgesehen und kam mit Reinhard ins Gespräch, um ihm ein paar Tipps zu entlocken. Pose tief stellen, dicken Tauwurm rauf und „die Stelle“ anwerfen. Ein leichter Biss war zu sehen und der letzte Tipp kam. Du musst richtig hart anhauen sagte Reini zu Jürgen, damit der Haken auch ins harte Maul des Störs geht. Und Zack gab es ein Monsterdrill. Die Rute krumm, das Herz schlägt schnell. Das muss ein Großer sein…
Der Kescher lag griffbereit und verschlang den Knochenfisch. Alle staunten über dieses urtümliche aber wunderschöne Tier. Jürgen freute sich sehr und warf kurze Hand später die Angel erneut aus, um das nächste grätenlose Geschöpf zu fangen.

Derweilen fingen auch Marita, Klaus, Harald W., Ines & Lutz, Christoph und Bernd ihre Fische. Steffen und Möti machten so langsam den Grill heiß und der leckere Geruch von Bratwürsten und Toastbrot überm Feuer hat uns alle hungrig gemacht.

Bei unserem gemeinsamen Mittagessen zeigte Reinhard uns nebenbei wie man einen Stör ausnimmt und ihn Küchenfertig macht. Er hatte wie immer viele Geschichten für uns auf Lager, von seinen Erlebnissen an seinen Teichen.

 

Das Wetter war gut, die Leute waren gut drauf und alle hatten Fisch im Schlepptau. Besser kann es nicht laufen. Vielen Dank für den tollen Tag mit euch.

Grüße Frank

 

Aufräumen am und im Ellernholzteich

Heute fand der alljährliche Arbeitseinsatz des Universitätsangelsportvereins Greifswald am Regenrückhaltebecken statt. Trotz des winterlichen Wetters waren etwa zehn Mitglieder des Vereins sowie einige freiwillige Passanten vor Ort, um gemeinsam den Müll am Gewässer zu beseitigen.

Schon seit acht Jahren führt der Verein solche Aufräumaktionen durch und das trägt mittlerweile deutlich Früchte: In diesem Jahr musste nur noch ein halber Kubikmeter Müll entsorgt werden, während beim ersten Arbeitseinsatz vor acht Jahren noch ein Container mit einem Fassungsvermögen von 7,5 Kubikmetern benötigt wurde. Ein großer Erfolg, der das Engagement der Mitglieder belohnt.

Trotzdem gab es auch dieses Jahr wieder ein Ärgernis: Es wurden zu viele volle Hundekacktüten entsorgt, die in den Mülleimern hätten landen sollen. Der Verein appelliert daher erneut an alle Hundebesitzer, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Hundekacktüten ordnungsgemäß zu entsorgen.

In der Mittagspause gab es für alle Helferinnen und Helfer eine leckere Bratwurst, die für neue Energie sorgte. Das gemeinsame Engagement der Vereinsmitglieder und freiwilligen Helferinnen und Helfer zeigt, wie man durch gemeinsames Handeln etwas bewegen kann und dass Umweltschutz auch bei schwierigen Bedingungen möglich ist.

Insgesamt war der Arbeitseinsatz am Regenrückhaltebecken ein voller Erfolg und ein weiterer Beweis dafür, dass kontinuierliche Bemühungen und eine nachhaltige Vorgehensweise langfristig zu einer Verbesserung führen können. Der Universitätsangelsportverein Greifswald und seine Unterstützer sind damit ein Beispiel für ein Engagement, das Früchte trägt und zum Schutz von Mensch und Natur beiträgt.

 

Tradition erfolgreich erhalten

Die Ortsgruppe Greifswald e.V. lud auch dieses Jahr 2022 wieder zum vereinsoffenen Jugend- und Nikolausangeln am Ryck ein. Wie schon viele Jahre zuvor fanden auch dieses Jahr zum Jahresausklang diese beiden Angeltermine für unsere Jüngsten statt. Mit einer Sondergenehmigung in der Tasche darf bei diesen beiden Events im Bereich des Winterlagers geangelt werden. Dazu eingeladen sind Kinder und Jugendliche aus ganz Greifswald. Geangelt wird dabei auf verschiedene Weißfischarten sowie Barsch und Zander. Unter fachmännischer Aufsicht der Älteren, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch mal mit der bei Angelmontage helfen. Hervorragend organisieren Anne und Norbert Ahrens von der Ortsgruppe diese Veranstaltung und es fehlt an nichts. Warmes Wasser zum Hände waschen, reichlich warme Getränke und lecker Weihnachtstollen. Auch kleine Präsente für „kleinen“ Angler und Anglerinnen. Der gefangene Weißfisch wird im Anschluss zum Greifswalder Tierpark gebracht, wo man sich über jeden frischen Fisch für die Tiere sehr freut.
Wir hoffen diese Tradition mit der Ortsgruppe noch lange Fortsetzen zu können.

 

75 kg Karpfenbesatz für das Helmshäger Soll

Raik und Möti bei der Arbeit

Mit Spannung wurde unser Herbstbesatz 2022 für das Helmshäger Soll erwartet. Der Fischmeister des Landesanglerverbandes Marco Röse hat uns am 21.11. 2022 um 13.30 Uhr die wohlgenährten K3-Karpfen im Fischtank per Transporter direkt zum Soll geliefert.

Harald, Möti, Raik und Hessi halfen beim Ausbringen des Besatzes. Alle Fische machten einen sehr vitalen Eindruck!

Der Verein bedankt sich hiermit nochmals bei unserem Gewässerwart und seinen freiwilligen Helfern!

Die Koordination sowie die Zusammenarbeit mit dem LAV war wieder hervorragend.

Wir freuen uns auf’s nächste Jahr.

 

Kindertagsangeln 18.06.2022 am RRB

Liebe Mitglieder,

leider hat sich auf der letzten Mitgliederversammlung niemand für die Teilnahme am Kindertagsangeln am RRB angemeldet. Aus diesem Grund sagen wir die Veranstaltung offiziell ab, wir freuen uns wenn sich im nächsten Jahr wieder mehr Mitglieder zur Teilnahme entscheiden.

der Vorstand

Heringsangeln 23.04.2022

Heringsangeln 23.04. Abfahrt 7:00 Inselhafen Riems

Liebe Mitglieder, am 23.04 findet unser gemeinsamen Heringsangeln zusammen mit den Riemser Sportfischern statt. Um sieben Uhr verlassen die Boote den Inselhafen.

Soweit wir informiert sind wird der Kutter bereit stehen und Jugendliche und Rentner mit an Board nehmen können. Die Slipanlage steht an diesem Tag für alle unsere Mitglieder kostenlos zur Verfügung. Ich hoffe auf eine rege Teilnahme und dass möglichst viele Mitfahrgelegenheiten für unsere Mitglieder vorhanden sind die kein Boot besitzen. Wer mit Boot kommt sollte ausreichend früh erscheinen damit das mit dem Slippen alles klappt.

Für einen besseren Überblick über die Teilnahme tragt euch bitte in die online Liste ein.

Danke André

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Ausfall Mitgliederversammlung am 7.4.2022

Hallo liebe Mitglieder, Pandemie bedingt und aufgrund der Erkrankung zweier Vorstandsmitglieder können wir die Mitgliederversammlung an diesem Donnerstag nicht durchführen. Solltet ihr Themen haben die es zu besprechen gilt stellt bitte eure Fragen hier im Vereinschat oder per mail, wir gehen dann darauf ein, vielen Dank für euer Verständnis

Aalbesatz 2021

Am 04.05.2021 erfolgte die Auslieferung des diesjährigen Aalbesatzes durch den LAV unter Einhaltung der Corona-Regeln. Insgesamt wurden 87 kg vorgestreckte Aale geliefert. Davon erhielt unser Verein 3 kg für den Helmshäger Soll und 4 kg für die von uns erworbene Aal-Aktie. Die über die Aal Aktie bezogenen Aale müssen nicht zwingend in ein LAV-Gewässer eingesetzt werden. Wir können hier über den Einsatz frei entscheiden und entschieden uns für das Regenrückhaltebecken.

Der Besatz war gut organisiert. Die Anlieferung erfolgte pünktlich um 11.00 Uhr durch Marko Röse, Gewässerwart des LAV. Steffen Hess und Harald Below nahmen die Aale in Empfang und keine 45 Minuten später waren alle Aale schon im entsprechenden Gewässer.

Ziel des Aalbesatzes ist es, dem dramatischen Rückgang der Aalbestände in Europa entgegenzuwirken. Durch jahrelangen Verbau der Fließgewässer, über die der Aal zu seinem Laichgebiet in die Sargassosee ziehen muss und aus verschiedenen anderen Gründen, zu denen sicher auch Überfischung, beispielsweise durch den unsäglichen Fang von Glasaalen, aber auch das übermäßige Anwachsen der Populationen von natürlichen Feinden – wie dem Kormoran – gehören, ist der Aal ein gefährdeter Fisch.

Der Aalbesatz ist ein Beitrag von uns Anglern zur Rettung des Aals, um den Aalbestand zu sichern und um zu einer positiven Bestandsentwicklung beizutragen.

Dank an Harald Below und Hessi für die Durchführung vor Ort (inklusive Bericht & Bilder)