Aalbesatz 2021

Am 04.05.2021 erfolgte die Auslieferung des diesjährigen Aalbesatzes durch den LAV unter Einhaltung der Corona-Regeln. Insgesamt wurden 87 kg vorgestreckte Aale geliefert. Davon erhielt unser Verein 3 kg für den Helmshäger Soll und 4 kg für die von uns erworbene Aal-Aktie. Die über die Aal Aktie bezogenen Aale müssen nicht zwingend in ein LAV-Gewässer eingesetzt werden. Wir können hier über den Einsatz frei entscheiden und entschieden uns für das Regenrückhaltebecken.

Der Besatz war gut organisiert. Die Anlieferung erfolgte pünktlich um 11.00 Uhr durch Marko Röse, Gewässerwart des LAV. Steffen Hess und Harald Below nahmen die Aale in Empfang und keine 45 Minuten später waren alle Aale schon im entsprechenden Gewässer.

Ziel des Aalbesatzes ist es, dem dramatischen Rückgang der Aalbestände in Europa entgegenzuwirken. Durch jahrelangen Verbau der Fließgewässer, über die der Aal zu seinem Laichgebiet in die Sargassosee ziehen muss und aus verschiedenen anderen Gründen, zu denen sicher auch Überfischung, beispielsweise durch den unsäglichen Fang von Glasaalen, aber auch das übermäßige Anwachsen der Populationen von natürlichen Feinden – wie dem Kormoran – gehören, ist der Aal ein gefährdeter Fisch.

Der Aalbesatz ist ein Beitrag von uns Anglern zur Rettung des Aals, um den Aalbestand zu sichern und um zu einer positiven Bestandsentwicklung beizutragen.

Dank an Harald Below und Hessi für die Durchführung vor Ort (inklusive Bericht & Bilder)

Teilnahme kommende Veranstaltungen

Skat auf dem Riems (Beginn 14:00 Uhr)

Boddenpokal Riems (Abfahrt: 9:00 Uhr)

Eisangeln mit dem UAV Greifswald am 10.02.2021

Hurra wie haben Winter! Endlich, nach vielen Jahren mit nur wenig bis kaum Schnee und Frost, sind die Gewässer zugefroren. So ist es kaum verwunderlich, dass es uns ebenfalls aufs Wasser zog. Nicht aber wie viele andere zum Schlittschuhlaufen oder Eishockey-Spielen. Nein, wir gingen Eisangeln. Zum Glück hatten wir uns beim ersten Frost noch schnell ein paar dutzend fingerlange Plötzen gesenkt, die uns jetzt als Köderfische dienten. Die kurze Frage in der Vereinsgruppe: „Hat jemand einen Eisbohrer auszuleihen?“, war schnell erfolgreich und so ging es direkt los. Jeder bohrte sich 2 Löcher auf dem 9 cm dicken Eis und schon hingen die Posen mit den Köderfischen im 1 Meter tiefen Wasser. Es dauerte nicht einmal 30 Minuten, da schnappte sich der erste Fisch den Köder und nach kurzem Ziehen kam ein gerade so maßiger Hecht aus dem Loch.

Leider sollte es auch nach 3 Stunden der einzige bleiben, aber das war uns ziemlich egal: Ein Fisch beim allerersten Mal Eisangeln reicht völlig aus. So packten wir mit Einsetzen der Dämmerung unsere Sachen, markierten die Löcher mit Schilf und machten uns auf den Heimweg. Zufrieden und immer noch warm, dank der Thermosachen, die ich eigentlich für Norwegen gekauft hatte. Kleiner Tipp: Wer keine Eisangel hat, kann auch einfach nur das untere Ende einer Rute nehmen mit 1-2 Ringen daran – ist kürzer und lässt sich gut über einem Loch einsetzen; wichtig ist nur Monofile Schnur. Fest steht jedenfalls, es war nicht das letzte Mal! Passt aber bitte auf, dass das Eis auch dick genug ist – mit nassen Sachen hat niemand Spaß dabei.

Grüße Felix

Fragen&Antworten zum Angeln während des Lockdowns das LALLF informiert


Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Fischereiaufseherinnen und Fischereiaufseher,

falls noch nicht bekannt mit Bitte um Beachtung zur INFO.

Beiliegend erhalten Sie zusammengefasste Fragen und Antworten rund um
das Thema Angeln im Zeitraum des seit dem 16.12.2020 geltenden harten
Lockdowns.
Die Informationen sind zudem auf der Website des LALLF zu finden:
https://www.lallf.de/index.php?id=175&no_cache=1
Besonderes Augenmerk sollte den Hinweispunkten 7 und 8 geschenkt
werden.
Der Landesanglerverband MV e.V. hat in einem Rundschreiben darüber
informiert, dass auf Grund der Corona-bedingten Erschwernisse bezüglich
der  Kassierung und der Ausgabe der Beitragsmarken und Angelerlaubnisse
beschlossen, dass für Mitglieder die ausgegebenen Beitragsmarken und
Angelerlaubnisse des Jahres 2020 bis zum 28.02.2021 weiter gelten. Die
Fischereiaufsicht und die Beamten der Wasserschutzpolizei wurden
dahingehend gebeten, die Dokumente des Landesanglerverbandes des Jahres
2020 bei der Kontrolle bis zum 28.02.2021 nicht zu beanstanden.
Betreffend der Fischereiabgabemarken des Landes M-V für 2021 gilt
grundsätzlich, dass die FAM für den Fischereischein durch die örtlichen
Ordnungsbehörden ausgegeben werden. Wer noch keine Fischereiabgabemarke
für das Jahr 2021 erworben hat, sollte sich an seine Ordnungsbehörde
wenden und ggf. telefonisch die Öffnungszeiten erfragen. Ggf. können
auch die Angelvereine, Angelserviceläden, Ausgabestellen und Tankstellen
in die Ausgabe von Fischereiabgabemarken einbezogen sein – dies sollte
direkt vor Ort erfragt werden.

Ich bitte um Beachtung und Weiterleitung der Informationen an Ihre
Gruppenmitglieder und Ihnen bekannte ehrenamtliche Fischereiaufseher.
An dieser Stelle sei auch noch einmal an die einzuhaltenden
Verhaltens-und Hygienemaßnahmen bei der Kontrolltätigkeit erinnert.

Bleiben Sie gesund und achten Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen.




Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Im Auftrag

David Ranke

FAQ

Umfrage zu Dorsch und Hecht

Die imug Beratungsgesellschaft führt als unabhängiges Marktforschungsinstitut im Auftrag des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) unter der Leitung des Angelprofessors Robert Arlinghaus eine wissenschaftliche Umfragen zum Küsten- und Boddenangeln auf Dorsch und Hecht durch.

Es geht in den Umfragen um unabhängige und wissensgeleitete Forschung zu den Einschätzungen und Einstellungen der Angler zu Themen wie Dorschrückgang und Erhalt und Förderung der Boddenhechte:

– Wie bewerten Angler die Gegenwart und Zukunft des Küsten- und Boddenangelns?

– Welche konkreten Verbesserungsvorschläge gibt es?

Hier geht es zur Umfrage

Informationen zur Studie

Im Kern geht es bei beiden Umfragen darum, belastbare Daten zur Meinung der Angler zu den Entwicklun­gen in der Fischerei und im Gewässersystem bei Dorsch und Boddenhecht zu erheben. Wir Forscher möchten Erfahrungen, Verhalten und Vorlieben für die künftige Bewirtschaftung verstehen, um nichtsachliche Debatten zu versachlichen.

Die Diskussion beim Dorsch ist aufgeheizt – vor allem das Bag Limit spaltet die Gemü­ter. Doch wie steht die Anglerschaft wirk­lich zum Bag Limit? Welche Alternativen werden gerne gesehen, welche Zielkonflikte bestehen? Wie wird von Anglern die Ent­wicklung und Zukunft der Dorschbestän­de eingeschätzt? Zu diesen Dingen gibt es keine abgesicherten Informationen. Unsere Befragung möchte das ändern. Die Situation beim Boddenhecht ist etwas anders. Hier haben wir aktuell keine Änderung der Bewirtschaftungspolitik, aber es gibt eine Diskussion zur weiteren Entwicklung des Bestands und zur Rolle und Förderung des Angeltourismus. Welche Ansätze sehen die Angler? Wie wird die Bestandsentwicklung wahrgenommen? Wie stehen die Angler zur Berufsfischerei und zu Naturschutzbemühungen? Welche an die Angler gerichteten Fangbestimmungen werden unter bestimmten Bedingungen toleriert oder auch abgelehnt – und
warum? Dazu möchten wir gerne belastbare Daten gewinnen und in die Diskussion einspei­sen, über Publikationen, Vorträge, studen­tische Abschlussarbeiten und Gespräche mit den Interessengruppen vor Ort und politischen Entscheidungsträgern.

Und dafür sind wir auf Ihre Meinung und Hilfe angewiesen. Damit die Umfragen belastbare Ergebnisse liefern, ist Ihre Teilnahme wichtig.

 

 

Peenetour 2020

 

Wir schreiben das Jahr Zwanzig Zwanzig.

Der erste Tag der siebten Peenetour begann bei schönstem Wetter am 11.09. um 08.00 Uhr an einer Tankstelle in Greifswald. Total entspannt und voller Vorfreude waren 8 Greifswalder zusammen gekommen, um ein Wochenende der Superlative auf der Peene zu erleben. Die Fahrt nach Salem begann wie immer mit einem kurzen Stop am Angelladen in Demmin. Hier wurden nochmal fix die Angelberechtigungen aufgefrischt und auch die einen oder anderen Helferlein gekauft.

Das fing beim kleinen Gummifisch an, der die Masse an Barschen bringen sollte. Dann ging es weiter über die Polbrille, um die Masse an Barschen zu sehen. Zum Schluss dann noch das Basecap, damit die Glatze nicht verbrennt, worin sich die Masse an Barschen spiegelten sollten.

In Salem angekommen, ging das Slippen der Boote wieder reibungslos vonstatten. Selbst Mirko mit seinem 1,5 t Boot bekam dieses spielend ins Hafenbecken.

 

Den Fahrern sei hier besonderer Dank ausgesprochen. Das Hinfahren der Boote, Zurückfahren der Trailer sowie das Abholen in Jarmen am Sonntag sind mit das wichtigste, um so eine Tour zu realisieren. Ohne dies wäre die Peenetour nicht machbar! Danke!!!

Dann ging es endlich los. Alle Außenboarder sprangen auf Anhieb an; als wenn sie selber schon drauf gewartet haben, diesem Wochenende entgegen zu gehen. Der Kummerower See war dieses Mal gütig zu uns und ließ uns bei fast glatter See passieren. Metri und Leeschi nutzten dies, um den einen oder anderen Wurf auf die Schnabeltiere zu wagen. Und tatsächlich, eine 80-iger Hechtdame wurde von Metri verhaftet und sichergestellt. Den Braten wollten sie sich nicht entgehen lassen! Zur Mittagszeit in Aalbude angekommen, warteten schon Christian und sein Schwiegervater Ralf auf uns. Geschafft – die zehn Petrijünger der Peenetourgruppe waren endlich vollständig. Bei einem schönen Mittag bei schönster Kulisse tauschten wir schon Erlebnisse aus und machten Pläne für den restlichen Tag.

Auf dem Weg nach Trittelwitz kamen noch die einen oder anderen Barsche und Hechte ins Boot. Aber der Ausnahmefisch war bis dato noch nicht gefangen. Angekommen in Trittelwitz erledigte sich das Aufbauen des Pavillos fast von allein: Jeder hat ungefragt mit angefasst, um das gemeinsame Domizil für den Abend aufzustellen. Ein Highlight des Abends für alle war definitiv die überm Feuer geschmorte 1,2 kg Wildschweinleber mit frischen Zwiebeln und den dazu passenden Gewürzen. So exklusiv in der freien Natur zu essen schafft nicht jeder!

Als Leeschi den halben Wald abgeholzt hatte und das Feuer damit fütterte, hatten wir alle einen gesprächsreichen Abend mit dem einen oder anderen Erfrischungsgetränk am großen Lagerfeuer. Dann ging es morgens früh raus zum gemeinsamen Frühstück!

Stell dir vor:

Ein warmes Marmeladentoast, vorˋs Gesicht geführt, mit der Sonne, die dich leicht im Hintergrund blendet, die den dichten Nebel über dem abgeernteten Acker vertreiben möchte, worauf die Kraniche ihren Gesang über hunderte Meter verbreiten, mit einem glücklichen und freudestrahlenden Grinsen von dir selbst und deinen Nachbarn, zu schnabulatzen.
DAS IST PEENETOUR!!!

Nachdem dieses kleine Wunder für alle vollzogen war, ging es endlich wieder auf die Boote, um den Fischen nachzustellen. Christian und Ralf waren schon so euphorisch und sind gleich die ersten auf dem Wasser gewesen. Die anderen packten gerade ihre Boote, als sie von einer außenstehenden Person den Satz hörten: „Euer Kumpel ist ins Wasser gefallen!“ Alle schreckten auf und schauten, ob sie Raik und Ole sehen konnten. Puhhh, war wohl falscher Alarm. Die beiden waren in Sichtweite und glücklicherweise an Land. Dann bemerkten wir, dass es doch jemand von uns war! Andrè und ich versuchten, so schnell wie möglich zu den beiden zu eilen um zu helfen, aber sie hatten die Situation selbst gut unter Kontrolle gehabt. Ralf wollte seine wegrutschende Rute greifen und verlor das Gleichgewicht. Die Anka 4 hatte nur wenig Freibord und schwuppˋs die wuppˋs war der Ralf im Tauchmodus. Chistian blieb ruhig und besonnen und schleppte Ralf dann rückwärts an den Steg zurück. Ralf musste sich erstmal das eine oder andere Grinsen am Steg abholen, aber nach einer kurzen FKK-Session war er wieder trocken…

Wir sind dann so ziemlich alle gleichzeitig von Trittelwitz losgekommen. Schon nach wenigen Metern beim ersten Wurf, hatte Leeschi sofort eine Attacke und konnte den Fisch auch landen. Mit der gebotenen Sorgfallt ging dieser untermaßige Hecht wieder in den Amazonas des Nordens zurück.

Das nächste gemeinsame Ziel war wieder der kurze Stop in Demmin beim Angelladen. Das Hauptziel für den Stop war, frische Ware für die Nacht zu erwerben. Kurz danach machten wir uns auf den Weg zum gemeinsamen Mittagessen zu einem verlassenen Gutshaus außerhalb Demmins. Nach einer kurzen Verschnaufspause und einem kleinen Nickerchen (der Fotograf hat übrigens nicht geschlafen und alle Bilder online gestellt) ging es wieder frisch und munter auf den nächsten Abschnitt der Peene weiter. Die Anzahl der gefangenen Fische ließ zu wünschen übrig. Irgendwie war es wie verhext. Auf dem Weg zwischen Demmin und Loitz versuchten wir weiterhin eine große Hechtdame oder einen stattlichen Barsch zu überlisten, was aber leider nicht so ganz klappte. In Loitz machten wir wie immer unser Kaffeepäuschen und das obligatorische Gruppenfoto. Mit gelegentlichen Spielereien auf dem Wasser mit den Booten, bekamen wir auch die nicht so guten Angelstellen hinter uns gebracht. Zum Abend hin machten wir dann Halt an unserem Lieblings-Wasserwanderrastplatz in Sophienhof. Ich wollte gerade mein Zelt aufbauen als uns über unsere Walki Talkis ein Notruf von Ole erreichte. „Kann uns mal jemand Benzin bringen?“, hieß es. Ich machte mich auf den Weg und nach kurzer Fahrt hatte ich sie schon im Blick. Da haben die beiden wohl etwas zu viel gespielt auf dem Wasser. Mit dem Eintreffen von Ole und Raik galt es, das gefangende Gut und andere mitgebrachte Dinge zu verspeisen. Es ging mit Knackbarsch los, über Wildschweinlende aus dem 800°C Oberhitzegrill bis hin zu den geschröpften Hechten aus der Eisenpfanne. Ein Gaumenschmaus, kann ich nur sagen! Mindestens 2 Mechelin Sterne hätten wir verdient. Da es der letzte Abend war und wir noch reichlich Brennholz mithatten, machten wir auch hier wieder ein schönes Feuer, bei dem wir uns immer wieder eins gefragt hatten: „Warum haben wir abends noch keinen Wels gefangen auf der Peenetour? Wir hatten all die Jahre immer alles dabei!!!“

Welsrute ab 200g, Mega Posen mit riesigen Drillingen, große Welsblinker, Wallerholz, Unterwasserposen, frische Tauwürmer in Massen usw. Nichts durfte fehlen. Dann, nach reichlicher Überlegung hatten wir schlussendlich nur eine Antwort:

Wir haben nie die Angeln ausgeworfen und haben uns lieber gemeinsam am Feuer unterhalten und den Erfrischungsgetränken gewidmet.

Ahhh, uns viel ein Stein vom Herzen. Wir dachten schon wir wären zu Blö…. .

Beim gemeinsamen Frühstück in den frühen Morgenstunden lachten wir wieder mal über das Welsangeln von letzter Nacht. Vor dem Ablegen verabschiedeten wir alle Christian und Ralf. Die machten sich wieder auf den Weg zurück nach Aalbude, von wo aus sie dann nach Hause fuhren. Wir schauten alle nochmal nach dem Benzin, ob es für die letzten 18 Kilometer nach Jarmen, die wir dann noch vor uns hatten, reichen würde. Wieder einmal packten Mirko und David den „Wendler“ mit all den Sachen von uns, die in unseren kleinen Booten überhaupt keinen Platz hätten. Ohne diesen Stauraum wäre die Tour ganz schön eng für alle gewesen. Vielen Dank dafür!


Das Wetter war auch am letzten Tag auf unserer Seite. Bei schönstem Sonnenschein trudelten wir auf unser letztes gemeinsames Mittag zu. Einfach alle Boote zusammenknoten und auf der Peene den Gaskocher anschmeißen. Wir ärgerten uns natürlich alle, dass die Tour schon wieder vorbei war, aber freuten uns gleichzeitig schon auf die nächste. Angekommen in Jarmen freuten wir uns gemeinsam über das geschaffte Wochenende und fuhren erschöpft, aber mit einem breiten Grinsen in Richtung Greifswald.

Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden.

Banni, Detlef, Möti, Christian A., Ralf, Mirko, David, Leeschi, Metri, Ole, Raik, Andrè und meiner Wenigkeit.

Allzeit stramme Schnur wünscht Frank…

den Rest der Bilder findet ihr in der Galerie

RRB-Ausflug am 17.10.2020

Viele Jahre habe ich meinem Mann dabei zugesehen, wie er viel Zeit und Geld in die Angelei investierte, ohne so recht zu verstehen, wie man sich so dafür begeistern kann. Um es besser zu verstehen begleitete ich ihn ein paar Mal und Man(n) versprach mir eine eigene Angelausrüstung, wenn ich die Fischereischeinprüfung machen würde. Anfang Februar diesen Jahres wurde besagte Ausrüstung nach bestandener Prüfung dann auch fällig. Auch wenn aller Anfang schwer ist, ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Die Kombination aus Anfängerglück und guten Tipps meines Manns und seinen Angelfreunden verhalf mir bereits wenige Wochen nach der Prüfung zu diversen Hechten am oberen Ryck, sowie zahlreichen Barschen und einem winzigen Zander. Nur an unserem Vereinsgewässer dem RRB blieb ich konsequent Schneider – mal von ein paar perfekt gehakten Bäumen und Ästen abgesehen. Bis Samstag. An unserem letzten Spot, während mein Mann mir bestätigte dort noch nie etwas gefangen zu haben, stieg bei mir der Hecht ein. Mit 63cm zwar kein Riese, aber immerhin mein erster und richtig schöner RRB-Hecht.

Vinnie

Mit dem Belly auf dem Sund

Strelasunder Belly-Boot Ausflug.
Bei besten spätsommerlichem Angelwetter hatte Vereinsmitglied Ole die Idee mit dem Belly-Boot den Strelasund unsicher zu machen. Auto beladen u. ab ging die nachmittägliche Fahrt zum Dänholm. Nach flottem Aufbau ging es mit Wathose u. Flossen samt Boot in‘s kühle Nass. Wenig Wind wehte u. einige Angelboote waren bereits unterwegs. Der Fischer positionierte seine Netze dicht am Strand u. an den Pfeilern vom Rügenbrücke, weswegen wir mehr auf der Sundmitte angelten. Geangelt wurde hauptsächlich mit mittleren Gufi‘s u. Jig-Spinner. Der Fisch wollte nicht recht an die Rute. Nach mehreren Stunden fischlosen Angelns bot sich uns ein herrlicher Sonnenuntergang. Dies war auch das Zeichen des langsamen Abbruches unseres Ausfluges u. so ging es bei leichtem Wellengang zurück in Richtung Strand.

Ole & Raik

Hegefischen am Ryck

Zum Sonnenaufgang aber noch leicht frischen Temperaturen trafen sich die Mitglieder des UAV auf dem Gelände des befreundeten Vereins der Greifswalder Ortsgruppe e.V. um dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Das jährliche Ryckangeln dient als Hegefischen für Jung und Alt. Es waren bereits einige Angler am Gewässer aber wir haben dennoch Platz gefunden und konnten starten. Neben vielen Weißfischen wie Plötze, Blei und Güster wurden auch einige Kaulbarsche und eine Grundel dem Ryck entlockt. Zur Schonung des Edelfisches Barsch haben wir uns ein eigenes Limit gesetzt und es wurden im Schnitt nicht mehr als 5 Barsche pro Person entnommen. Halb zwölf ging es dann wieder zum Gelände der OG und es wurde geplauscht und gefachsimpelt. Das Ganze bei einer leckeren Bratwurst und einem Getränk.

Wie jedes Jahr hatten wir uns rechtzeitig beim Tierpark angekündigt und die gefangenen Fische wurden dort zur großen Freude des Greifswalder Tierparks in Empfang genommen. Unsere Jüngsten durften dann noch die Störche füttern, es war wie immer sehr schön.

Unser Verein machte an diesem Tag auch bei der Müllsammelaktion von Zebco mit. Der Ryck mündet in den Greifswalder Bodden und zählt damit zu den Küstengewässern. Unabhängig sollte es immer an allen Gewässern sauber sein, wir haben unseren Teil dazu beigetragen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und die Ortsgruppe, die Bilder der Veranstaltung findet ihr in der Galerie.

André