Forellenangeln in Angeldonien

Liebe Leserinnen und Leser.

Am 25.03. diesen Jahres fand unser gemeinsames Forellenangeln in Altentreptow statt.
Wie die Jahre zuvor trafen wir uns an der Straßenbahnmeisterei in Helmshagen auf dem Parkplatz, um uns zu begrüßen und die Fahrgemeinschaften zu bilden. 15 Sportfreunde tauschten sich schon vorm Losfahren über ihre Angelmethoden & Köder aus. Die Taschen waren voll mit Mistmaden, Tauwürmern und Bienenmaden. Auch kleine Spoon´s für das aktive Angeln durften nicht fehlen, denn in diesen Teichen waren sie mit Einzelhaken bestückt erlaubt.

Die Fahrt war entspannt und wir hatten viele Gesprächsthemen. Angekommen in Angeldonien, so nennt der Betreiber Reinhard seine naturbelassenen Teiche liebevoll, fanden alle einen Platz und zögerten nicht lange, um auch das Equipment startklar zu machen. Harald B. hatte seine Sbirolino Montage kaum im Wasser, da ging auch gleich eine Regenbogenforelle ans Band. Nach kurzem harten Drill versenkte Harald sie direkt im Kescher und konnte die erste Forelle des Tages gleich für sich behaupten. Mistmade war wohl das Zauberwort dachten alle. Steffen, Henri und ich hatten uns glücklicherweise in die Nähe von Harald gesetzt, woraufhin wir nach Harald´s Drill gleich dem Angelplatz mit unseren Posen näher kamen. Und tatsächlich konnten wir drei auch unsere ersten Fische landen. Möti, André und ich verfolgten nicht nur die Posen taktik, sondern wir versuchten uns auch beim aktiven Angeln mit kleinen Blinkern, sogenannte Spoon´s. Nach einigen ausgeschlitzten Fischen bei Möti, blieb dann doch eine hängen und er drillte seine Refo erfolgreich in den Kescher. Bei André und mir kamen dann auch die Fische auf das bunte Metall.

Das Wetter war gut an diesem Vormittag und jeder fing seine Fische. Jürgen hatte es dann auf einen Stör abgesehen und kam mit Reinhard ins Gespräch, um ihm ein paar Tipps zu entlocken. Pose tief stellen, dicken Tauwurm rauf und „die Stelle“ anwerfen. Ein leichter Biss war zu sehen und der letzte Tipp kam. Du musst richtig hart anhauen sagte Reini zu Jürgen, damit der Haken auch ins harte Maul des Störs geht. Und Zack gab es ein Monsterdrill. Die Rute krumm, das Herz schlägt schnell. Das muss ein Großer sein…
Der Kescher lag griffbereit und verschlang den Knochenfisch. Alle staunten über dieses urtümliche aber wunderschöne Tier. Jürgen freute sich sehr und warf kurze Hand später die Angel erneut aus, um das nächste grätenlose Geschöpf zu fangen.

Derweilen fingen auch Marita, Klaus, Harald W., Ines & Lutz, Christoph und Bernd ihre Fische. Steffen und Möti machten so langsam den Grill heiß und der leckere Geruch von Bratwürsten und Toastbrot überm Feuer hat uns alle hungrig gemacht.

Bei unserem gemeinsamen Mittagessen zeigte Reinhard uns nebenbei wie man einen Stör ausnimmt und ihn Küchenfertig macht. Er hatte wie immer viele Geschichten für uns auf Lager, von seinen Erlebnissen an seinen Teichen.

 

Das Wetter war gut, die Leute waren gut drauf und alle hatten Fisch im Schlepptau. Besser kann es nicht laufen. Vielen Dank für den tollen Tag mit euch.

Grüße Frank