Peenetour 2020

 

Wir schreiben das Jahr Zwanzig Zwanzig.

Der erste Tag der siebten Peenetour begann bei schönstem Wetter am 11.09. um 08.00 Uhr an einer Tankstelle in Greifswald. Total entspannt und voller Vorfreude waren 8 Greifswalder zusammen gekommen, um ein Wochenende der Superlative auf der Peene zu erleben. Die Fahrt nach Salem begann wie immer mit einem kurzen Stop am Angelladen in Demmin. Hier wurden nochmal fix die Angelberechtigungen aufgefrischt und auch die einen oder anderen Helferlein gekauft.

Das fing beim kleinen Gummifisch an, der die Masse an Barschen bringen sollte. Dann ging es weiter über die Polbrille, um die Masse an Barschen zu sehen. Zum Schluss dann noch das Basecap, damit die Glatze nicht verbrennt, worin sich die Masse an Barschen spiegelten sollten.

In Salem angekommen, ging das Slippen der Boote wieder reibungslos vonstatten. Selbst Mirko mit seinem 1,5 t Boot bekam dieses spielend ins Hafenbecken.

 

Den Fahrern sei hier besonderer Dank ausgesprochen. Das Hinfahren der Boote, Zurückfahren der Trailer sowie das Abholen in Jarmen am Sonntag sind mit das wichtigste, um so eine Tour zu realisieren. Ohne dies wäre die Peenetour nicht machbar! Danke!!!

Dann ging es endlich los. Alle Außenboarder sprangen auf Anhieb an; als wenn sie selber schon drauf gewartet haben, diesem Wochenende entgegen zu gehen. Der Kummerower See war dieses Mal gütig zu uns und ließ uns bei fast glatter See passieren. Metri und Leeschi nutzten dies, um den einen oder anderen Wurf auf die Schnabeltiere zu wagen. Und tatsächlich, eine 80-iger Hechtdame wurde von Metri verhaftet und sichergestellt. Den Braten wollten sie sich nicht entgehen lassen! Zur Mittagszeit in Aalbude angekommen, warteten schon Christian und sein Schwiegervater Ralf auf uns. Geschafft – die zehn Petrijünger der Peenetourgruppe waren endlich vollständig. Bei einem schönen Mittag bei schönster Kulisse tauschten wir schon Erlebnisse aus und machten Pläne für den restlichen Tag.

Auf dem Weg nach Trittelwitz kamen noch die einen oder anderen Barsche und Hechte ins Boot. Aber der Ausnahmefisch war bis dato noch nicht gefangen. Angekommen in Trittelwitz erledigte sich das Aufbauen des Pavillos fast von allein: Jeder hat ungefragt mit angefasst, um das gemeinsame Domizil für den Abend aufzustellen. Ein Highlight des Abends für alle war definitiv die überm Feuer geschmorte 1,2 kg Wildschweinleber mit frischen Zwiebeln und den dazu passenden Gewürzen. So exklusiv in der freien Natur zu essen schafft nicht jeder!

Als Leeschi den halben Wald abgeholzt hatte und das Feuer damit fütterte, hatten wir alle einen gesprächsreichen Abend mit dem einen oder anderen Erfrischungsgetränk am großen Lagerfeuer. Dann ging es morgens früh raus zum gemeinsamen Frühstück!

Stell dir vor:

Ein warmes Marmeladentoast, vorˋs Gesicht geführt, mit der Sonne, die dich leicht im Hintergrund blendet, die den dichten Nebel über dem abgeernteten Acker vertreiben möchte, worauf die Kraniche ihren Gesang über hunderte Meter verbreiten, mit einem glücklichen und freudestrahlenden Grinsen von dir selbst und deinen Nachbarn, zu schnabulatzen.
DAS IST PEENETOUR!!!

Nachdem dieses kleine Wunder für alle vollzogen war, ging es endlich wieder auf die Boote, um den Fischen nachzustellen. Christian und Ralf waren schon so euphorisch und sind gleich die ersten auf dem Wasser gewesen. Die anderen packten gerade ihre Boote, als sie von einer außenstehenden Person den Satz hörten: “Euer Kumpel ist ins Wasser gefallen!” Alle schreckten auf und schauten, ob sie Raik und Ole sehen konnten. Puhhh, war wohl falscher Alarm. Die beiden waren in Sichtweite und glücklicherweise an Land. Dann bemerkten wir, dass es doch jemand von uns war! Andrè und ich versuchten, so schnell wie möglich zu den beiden zu eilen um zu helfen, aber sie hatten die Situation selbst gut unter Kontrolle gehabt. Ralf wollte seine wegrutschende Rute greifen und verlor das Gleichgewicht. Die Anka 4 hatte nur wenig Freibord und schwuppˋs die wuppˋs war der Ralf im Tauchmodus. Chistian blieb ruhig und besonnen und schleppte Ralf dann rückwärts an den Steg zurück. Ralf musste sich erstmal das eine oder andere Grinsen am Steg abholen, aber nach einer kurzen FKK-Session war er wieder trocken…

Wir sind dann so ziemlich alle gleichzeitig von Trittelwitz losgekommen. Schon nach wenigen Metern beim ersten Wurf, hatte Leeschi sofort eine Attacke und konnte den Fisch auch landen. Mit der gebotenen Sorgfallt ging dieser untermaßige Hecht wieder in den Amazonas des Nordens zurück.

Das nächste gemeinsame Ziel war wieder der kurze Stop in Demmin beim Angelladen. Das Hauptziel für den Stop war, frische Ware für die Nacht zu erwerben. Kurz danach machten wir uns auf den Weg zum gemeinsamen Mittagessen zu einem verlassenen Gutshaus außerhalb Demmins. Nach einer kurzen Verschnaufspause und einem kleinen Nickerchen (der Fotograf hat übrigens nicht geschlafen und alle Bilder online gestellt) ging es wieder frisch und munter auf den nächsten Abschnitt der Peene weiter. Die Anzahl der gefangenen Fische ließ zu wünschen übrig. Irgendwie war es wie verhext. Auf dem Weg zwischen Demmin und Loitz versuchten wir weiterhin eine große Hechtdame oder einen stattlichen Barsch zu überlisten, was aber leider nicht so ganz klappte. In Loitz machten wir wie immer unser Kaffeepäuschen und das obligatorische Gruppenfoto. Mit gelegentlichen Spielereien auf dem Wasser mit den Booten, bekamen wir auch die nicht so guten Angelstellen hinter uns gebracht. Zum Abend hin machten wir dann Halt an unserem Lieblings-Wasserwanderrastplatz in Sophienhof. Ich wollte gerade mein Zelt aufbauen als uns über unsere Walki Talkis ein Notruf von Ole erreichte. “Kann uns mal jemand Benzin bringen?”, hieß es. Ich machte mich auf den Weg und nach kurzer Fahrt hatte ich sie schon im Blick. Da haben die beiden wohl etwas zu viel gespielt auf dem Wasser. Mit dem Eintreffen von Ole und Raik galt es, das gefangende Gut und andere mitgebrachte Dinge zu verspeisen. Es ging mit Knackbarsch los, über Wildschweinlende aus dem 800°C Oberhitzegrill bis hin zu den geschröpften Hechten aus der Eisenpfanne. Ein Gaumenschmaus, kann ich nur sagen! Mindestens 2 Mechelin Sterne hätten wir verdient. Da es der letzte Abend war und wir noch reichlich Brennholz mithatten, machten wir auch hier wieder ein schönes Feuer, bei dem wir uns immer wieder eins gefragt hatten: “Warum haben wir abends noch keinen Wels gefangen auf der Peenetour? Wir hatten all die Jahre immer alles dabei!!!”

Welsrute ab 200g, Mega Posen mit riesigen Drillingen, große Welsblinker, Wallerholz, Unterwasserposen, frische Tauwürmer in Massen usw. Nichts durfte fehlen. Dann, nach reichlicher Überlegung hatten wir schlussendlich nur eine Antwort:

Wir haben nie die Angeln ausgeworfen und haben uns lieber gemeinsam am Feuer unterhalten und den Erfrischungsgetränken gewidmet.

Ahhh, uns viel ein Stein vom Herzen. Wir dachten schon wir wären zu Blö…. .

Beim gemeinsamen Frühstück in den frühen Morgenstunden lachten wir wieder mal über das Welsangeln von letzter Nacht. Vor dem Ablegen verabschiedeten wir alle Christian und Ralf. Die machten sich wieder auf den Weg zurück nach Aalbude, von wo aus sie dann nach Hause fuhren. Wir schauten alle nochmal nach dem Benzin, ob es für die letzten 18 Kilometer nach Jarmen, die wir dann noch vor uns hatten, reichen würde. Wieder einmal packten Mirko und David den “Wendler” mit all den Sachen von uns, die in unseren kleinen Booten überhaupt keinen Platz hätten. Ohne diesen Stauraum wäre die Tour ganz schön eng für alle gewesen. Vielen Dank dafür!


Das Wetter war auch am letzten Tag auf unserer Seite. Bei schönstem Sonnenschein trudelten wir auf unser letztes gemeinsames Mittag zu. Einfach alle Boote zusammenknoten und auf der Peene den Gaskocher anschmeißen. Wir ärgerten uns natürlich alle, dass die Tour schon wieder vorbei war, aber freuten uns gleichzeitig schon auf die nächste. Angekommen in Jarmen freuten wir uns gemeinsam über das geschaffte Wochenende und fuhren erschöpft, aber mit einem breiten Grinsen in Richtung Greifswald.

Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden.

Banni, Detlef, Möti, Christian A., Ralf, Mirko, David, Leeschi, Metri, Ole, Raik, Andrè und meiner Wenigkeit.

Allzeit stramme Schnur wünscht Frank…

den Rest der Bilder findet ihr in der Galerie

RRB-Ausflug am 17.10.2020

Viele Jahre habe ich meinem Mann dabei zugesehen, wie er viel Zeit und Geld in die Angelei investierte, ohne so recht zu verstehen, wie man sich so dafür begeistern kann. Um es besser zu verstehen begleitete ich ihn ein paar Mal und Man(n) versprach mir eine eigene Angelausrüstung, wenn ich die Fischereischeinprüfung machen würde. Anfang Februar diesen Jahres wurde besagte Ausrüstung nach bestandener Prüfung dann auch fällig. Auch wenn aller Anfang schwer ist, ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Die Kombination aus Anfängerglück und guten Tipps meines Manns und seinen Angelfreunden verhalf mir bereits wenige Wochen nach der Prüfung zu diversen Hechten am oberen Ryck, sowie zahlreichen Barschen und einem winzigen Zander. Nur an unserem Vereinsgewässer dem RRB blieb ich konsequent Schneider – mal von ein paar perfekt gehakten Bäumen und Ästen abgesehen. Bis Samstag. An unserem letzten Spot, während mein Mann mir bestätigte dort noch nie etwas gefangen zu haben, stieg bei mir der Hecht ein. Mit 63cm zwar kein Riese, aber immerhin mein erster und richtig schöner RRB-Hecht.

Vinnie

Mit dem Belly auf dem Sund

Strelasunder Belly-Boot Ausflug.
Bei besten spätsommerlichem Angelwetter hatte Vereinsmitglied Ole die Idee mit dem Belly-Boot den Strelasund unsicher zu machen. Auto beladen u. ab ging die nachmittägliche Fahrt zum Dänholm. Nach flottem Aufbau ging es mit Wathose u. Flossen samt Boot in‘s kühle Nass. Wenig Wind wehte u. einige Angelboote waren bereits unterwegs. Der Fischer positionierte seine Netze dicht am Strand u. an den Pfeilern vom Rügenbrücke, weswegen wir mehr auf der Sundmitte angelten. Geangelt wurde hauptsächlich mit mittleren Gufi‘s u. Jig-Spinner. Der Fisch wollte nicht recht an die Rute. Nach mehreren Stunden fischlosen Angelns bot sich uns ein herrlicher Sonnenuntergang. Dies war auch das Zeichen des langsamen Abbruches unseres Ausfluges u. so ging es bei leichtem Wellengang zurück in Richtung Strand.

Ole & Raik

Hegefischen am Ryck

Zum Sonnenaufgang aber noch leicht frischen Temperaturen trafen sich die Mitglieder des UAV auf dem Gelände des befreundeten Vereins der Greifswalder Ortsgruppe e.V. um dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Das jährliche Ryckangeln dient als Hegefischen für Jung und Alt. Es waren bereits einige Angler am Gewässer aber wir haben dennoch Platz gefunden und konnten starten. Neben vielen Weißfischen wie Plötze, Blei und Güster wurden auch einige Kaulbarsche und eine Grundel dem Ryck entlockt. Zur Schonung des Edelfisches Barsch haben wir uns ein eigenes Limit gesetzt und es wurden im Schnitt nicht mehr als 5 Barsche pro Person entnommen. Halb zwölf ging es dann wieder zum Gelände der OG und es wurde geplauscht und gefachsimpelt. Das Ganze bei einer leckeren Bratwurst und einem Getränk.

Wie jedes Jahr hatten wir uns rechtzeitig beim Tierpark angekündigt und die gefangenen Fische wurden dort zur großen Freude des Greifswalder Tierparks in Empfang genommen. Unsere Jüngsten durften dann noch die Störche füttern, es war wie immer sehr schön.

Unser Verein machte an diesem Tag auch bei der Müllsammelaktion von Zebco mit. Der Ryck mündet in den Greifswalder Bodden und zählt damit zu den Küstengewässern. Unabhängig sollte es immer an allen Gewässern sauber sein, wir haben unseren Teil dazu beigetragen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und die Ortsgruppe, die Bilder der Veranstaltung findet ihr in der Galerie.

André

 

Beitragskassierung 2021

Liebe Mitglieder (jeglichen Geschlechts und Alters)

aus aktuellem Anlass möchten wir euch ausdrücklich darauf hinweisen die Beiträge für das Jahr 2021 pünktlich auf unser Vereinskonto zu überweisen.

Details findet ihr hier

Kosten 2021

Das Geld muss bis zum 28.09.2019 auf unser Vereinskonto eingegangen sein, falls nicht können die Bestellungen nicht berücksichtigt werden.

Damit unser Schatzmeister es etwas einfacher hat, nutzt ihr bitte den Verwendungszweck wie folgt:


Beispiel für einen Erwachsenen der folgende Karten nimmt (Küstenkarte + Fischereiabgabemarke + Betrag UAV + Beitrag LAV+ Regenrückhaltebecken und LAV Karte)

Verwendungszweck: Beitrag UAV 2021 Vorname Nachname UAV 2021 + RRB + LAV + KK

Betrag = 160 €


Beispiel für einen Erwachsenen der folgende Karten nimmt (Küstenkarte + Fischereiabgabemarke + Betrag UAV + Beitrag LAV)

Verwendungszweck: Beitrag UAV 2021 Vorname Nachname UAV 2021  KK

Betrag = 98 €


Beispiel für einen Erwachsenen der folgende Karten nimmt (Küstenkarte + Fischereiabgabemarke + Betrag UAV + Beitrag LAV + Regenrückhaltebecken)

Verwendungszweck: Beitrag UAV 2021 Vorname Nachname UAV 2021 + KK + RRB

Betrag = 108 €


Das ganze ist dann auf eure jeweilige Situation anzupassen. Jugendliche zahlen keinen Mitgliedsbeitrag an den UAV, 7 € an den LAV und 8 € für die LAV Angelberechtigung.

Bei Fragen meldet ihr euch bei Metri oder mir.

Viele Grüße Christian & André

Mitgliederversammlung am 10.09.2020

Eine wichtige Information für alle unsere Mitglieder. Die bevorstehende Mitgliederversammlung am 10.09.2020 wird nicht im THW sondern im Schwedenkontor in der Hafenstrasse 41 stattfinden. Atemschutzmasken sind mitzubringen, falls wir den vorgeschriebenen Mindestabstand nicht halten können! Wir treffen uns wie immer um 19:00.

Petri Heil

Der Vorstand

Pose und Poser

Greifswald:  Während eines Angelaufenthalts am Ryck badete ein 30-jähriger Greifswalder die Süßwassersaison 2020 an. Mit geladenem Fischfanggeschirr betrat der Mann am Samstag die Wackerower Brücke und warf nach einer kurzen Phase des Anfütterns sowie einer Inspektion der natürlichen Gegebenheiten gegen 9 Uhr einen ersten Köder aus. Bereits  zehn Minuten später verschwand seine Pose aus unerklärlichen Gründen von der gut einsehbaren Wasseroberfläche.

Durch diesen Vorfall wurde der Angler in den Zustand einer ergebnisoffenen Kosten (neues Bissanzeigegerät)-Nutzen (Bergung des verschwundenen Geräts)-Analyse versetzt, die ihn zur Entledigung seines Hauptkleides animierte. Sodann stieg der Mann ins Wasser, um unter dem frenetischen Beifall hinzugekommener Menschen den Ereignissen auf den Grund (im wahrsten Sinne des Wortes) zu gehen. Nachdem er zur Unterhaltung der Massen im knietiefen Wasser schwimmend einige sehenswerte Kraul- und Schmetterlingsbewegungen hingelegt sowie zum Abschluss eine blitzsaubere Bielmann-Pirouette in die Wellen gedreht hatte, ging er auf mehrere Tauchgänge, in deren Folge er das vermisste Angelgerät bergen und seine kaufmännische Analyse bestätigen konnte. Nass, jedoch unbeschadet, entstieg er um 9:39 Uhr den eine Wassertemperatur von 8°C (im Schatten) aufweisenden Fluten.

Februareinsatz am FND

Am 29. Februar 2020 erfolgte der zweite Pflegeeinsatz des
Universitätsangelsportvereins Greifswald im Flächennaturdenkmal
“Laubfroschtümpel Scharnhorststraße”. Dabei wurde das Mähgut vom letzten Einsatz von der Feuchtwiese entfernt. Außerdem wurde alter
Maschendrahtzaun demontiert und ein Baum entfernt. Nun kann die Wiese
wachsen und der Tümpel bekommt viel Licht. Endlich hat das Schutzgebiet
auch ein Schild.
Viele Mitglieder waren wieder dabei und brachten mit Freude ein schnelles Ende.
Wir wurden auch wieder mit Grillwurst und Getränken versorgt.
Danke an alle!

die fleißigen Helfer

Aktuelle Neuigkeiten vom LAV

https://lav-mv.de/mitteilungen.php?pp=1&id=856

LWSPA M-V – Auslegung der Begriffe “Sportboothafen” und “Publikumsverkehr”

Görslow, den 08.04.2020

Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern                       07.04. 2020

Die Direktorin

 

§ 1 Abs. 7 SARS-CoV—BekämpfV – Auslegung der Begriffe Sportboothafen und Publikumsverkehr

 

In Folge der Öffnung der Veröffentlichung der SARS-CoV—BekämpfV i.d.F.v. 03.04.2020 kam es zu einer Vielzahl von Anfragen aus der Bevölkerung, die sich auf den Umfang des in § 1 Abs. 7 aufgenommenen Begriffe „Sportboothäfen“ und „Publikumsverkehr“ bezogen.

Nach Prüfung werden die oben genannten Begriffe seitens des LWSPA M-V wie folgt ausgelegt:

 

Sportboothäfen:

 

Sportboothäfen sind Wasser- und Grundflächen, die als an ständiger Anlege- oder zusammenhängender Liegeplätze für Sportboote bestimmt sind oder benutzt werden. Marinas, Yachtclubs, Wasser-Wanderrastplatz, Bootsschuppen-/ Bootshausanlagen mit Außenanlegeplätzen sind Sportboothäfen gleichgesetzt.

Gleiches gilt, wenn sich diese im Privateigentum befinden.

 

Publikumsverkehr

1. Publikumsverkehr im Sportboothafen umfasst Aktivitäten, wie:

  • Den landseitigen Zutritt
  • Das Ein- und Auslaufen von Booten
  • Das Betreiben des Angelsports
  • Den Aufenthalt und die Übernachtung auf einem Boot sowie im Sportboothafen
  • Die Nutzung der Ver- und Entsorgungseinrichtungen (sanitäre Einrichtungen, Strom, Wasser und so weiter)
  • Gemeinschaftliche Winterlageraktionen wie Trailern und Kranen
  • Die Durchführung von Arbeiten an Booten

 

2. Dem Betreiber/Eigentümer des Sportboothafens ist der Zutritt gestattet.

 

3. Um Gefahren abzuwehren beziehungsweise Störungen zu beseitigen, ist es unter Beachtung des Kontaktverbotes gemäß § 1a Abs. (1) und (2) SARS-CoV-2-BekämpfV zwei Personen bzw. Angehörigen eines gemeinsamen Hausstandes gestattet, folgende Tätigkeiten zur Eigentums- und Verkehrssicherung vorzunehmen:


 

  • Leinenkontrolle bei relevanten Änderungen mit meeorologischer und hydrologischer Bedingungen
  • Eine Einmalige, notwendige Verbringung von Sportbooten zum angestammten Liegeplatz, sofern sie aus dem Winterlager bzw. einer Werft ins Wasser gebracht wurden.


Besondere Festlegungen im Zeitraum vom 10.4.2020 0:00 Uhr bis 13.4.2020 24.00 Uhr

 

Gehört ein Bootschuppen, eine Anlegestelle oder ähnliche Einrichtungen zum Hauptwohnsitz oder ist ein Sportboot, ein Hausboot oder ähnliche Wohnstätte der Hauptwohnsitz, darf im Umfeld dieses eigenen Wohnbereiches Sport und Bewegung im Freien nach § 4a SARS-CoV-2-BekämpfV durchgeführt werden.


Tagestouristische Ausflüge mit Booten sind nicht erlaubt. Ebenso ist die Verbringung eines Sportbootes, zum Beispiel zu einem angestammten Liegeplatz in diesem Zeitraum nicht gestattet.

 

Information für alle Mitglieder

Was ist denn nu, wegen Corona alles zu, dass sagen wir auch im Verein, ist nicht schön muß aber sein! Deshalb hier Bescheid gesagt , hat der Vorstand bis auf weiteres alle Veranstaltungen abgesagt.

Der Vortsand

Wir wissen uns aber zu beschäftigen 🙂

Weitere Informationen findet ihr hier:

https://angelmagazin.de/angeln-coronavirus-was-muessen-angler-beachten

https://www.mpifr-bonn.mpg.de/412899/christian_bruns